Getreidewissen
Hier können Sie Wissenswertes über unser Brot- und Futtergetreide „auflesen“
Der Dinkel (niederländisch spelt)
Die Gerste (gerst)
Der Hafer (haver)
Der Mais (mais)
Der Roggen (rogge)
Der Weizen (tarwe)
Triticale (tarwerogge)
und das sogenannte Pseudogetreide
Der Buchweizen (boekweit)
Übrigens…wissen Sie, dass die Größenangabe Zoll früher vom Gerstenkorn abgeleitet wurde?
Wenn man in unserer Region von Korn – mundartlich etwa Koare – spricht,
dann ist Roggen gemeint. Weizen wird als Weet und Gerste als Jeäsch bezeichnet.
Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der Getreidesorten
Und so sieht ein aufgeschnittenes Weizenkorn aus
Was ist das – Schrot, Dunst, Mehl und Co ?
Was ist eigentlich…?
In der Lümbacher Mühle in HS-Kirchhoven haben wir einen Schaukasten mit den häufigsten Mahlgetreidearten ausgestellt. In diesem Schaukasten sind die Früchte von Dinkel, Gerste, Hafer, Roggen, Weizen und Mais auf dem Halm und entspelzt zu sehen.
Dazu ist je Getreideart eine Kurzvorstellung zu sehen.
Da das Getreide nur eine maximale Restfeuchte von ca. 15 % haben durfte, wurde schon sehr früh gemessen. Wir haben in Kirchhoven noch zwei alte, originale Messgeräte ausgestellt.
Mit dem linken (Hygrorekord) wurde Mehl getestet und mit dem rechts dargestellten (Aqua-Part) das ganze Korn oder Schrot, aber auch Mehl.
und das Niebuhr-Feuchtemessgerät
Zu lagerndes Getreide darf nur eine maximale Restfeuchtigkeit von 15 % haben,
damit es bei der Lagerung nicht fault oder schimmelt.
Hier eine Tabelle dazu, wieviel Restfeuchte für welches Getreide…
.
Auszugsmehle (niederl. bloem) sind die hellen Mehle wie die Type 405 (das „klassische“ Haushalts- und Kuchenmehl), die gänzlich ohne die Schalen des Korns gemahlen werden. Für Auszugsmehle wird lediglich der Mehlkern verarbeitet. Auch die hellen Mehle enthalten wertvolle Mineralien.
Daneben werden Vollkornschrot, Vollkornmehl, Grieß und Dunst hergestellt, die keine Typenzahl haben, sondern im Feinheitsgrad unterschieden werden.
Infos gibts hier.